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Herzlich willkommen auf den Seiten der Diasporaarbeit in Süddeutschland      

Wenn die Toten nicht auferstehen, dann »lasst uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot!« Lasst euch nicht verführen! Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.

Heute lebt man fast zwei Jahrzehnte länger als noch vor hundert Jahren. Und doch hatten unsere Vorfahren viel mehr Zeit. Heute reichen auch acht Lebensjahrzehnte nicht aus, um alles zu erreichen und alles zu erleben. Der große Unterschied liegt nicht in den erweiterten Möglichkeiten, die sich heute bieten. Vielmehr lebten damals so viel mehr Menschen mit der Hoffnung, die uns Ostern bringt. Seit Jesus auferstanden ist, wissen wir,  das Leben weiter geht in der Ewigkeit. Wer diese Hoffnung nicht hat, muss heute essen und trinken und genießen und erleben, was das Zeug hält. Ob es ein Morgen gibt, bleibt ungewiss. Auf den ersten Blick wirkt eine solch lebensfrohe Einstellung ansteckend. Genieße den Tag!

Jedoch verdirbt diese Art von Lebenslust die guten Sitten. Gemeint ist die ganz andere Einstellung zum Leben, die aus der Hoffnung auf die Auferstehung fließt. Nun aber ist Christus auferstanden! Ja, er lebt und er wird am jüngsten Tag alle Menschen auferwecken. Der Tod markiert nicht den Schlusspfiff. Es gibt noch Nachspielzeit für dein Leben. Du musst hier nicht alles erleben und erreichen und genießen. Es gibt ein Leben der Auferstehung. Wie lange dürfen Gottes Kinder nach der Auferstehung leben? Müssen wir uns wieder auf sieben oder acht Jahrzehnte beschränken, um nachzuholen, was wir hier nicht geschafft haben? Nein, das Leben im Himmel kennt keinen Tod mehr, auch kein Leid und kein Geschrei. So bleibt für dieses Leben die Aufgabe, deinem Heiland zu danken und ihm zu dienen - in den wenigen Jahrzehnten, die er uns auf dieser Erde gibt.

Aus der Gemeinde      

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Haben Sie auch schon mal einen Film im Fernseher vorzeitig ausgeschaltet, weil die Geschichte gar zu traurig oder langweilig erschien? Wer den Schluss verpasst, dem fehlt der Blick auf die ganze Geschichte. Besonders tragisch wäre das bei dem, was uns zu Ostern bewegt. Da wird der Heiland der Welt gefangen genommen, geschlagen, verspottet. Den Sohn Gottes verurteilt man zum grausamsten Tod, den sich Menschen ausgedacht haben. Er stirbt am Kreuz. Doch das ist noch nicht die ganze Geschichte. Am Ostermorgen war das Grab leer. Jesus lebt! Jawohl, der Herr ist auferstanden! So rufen es weltweit die Christen einander am Osterfest zu. Und auch das ist noch nicht die ganze Geschichte. Er tat all das für mich und für Sie. Seit er am Kreuz gestorben ist, gibt es Vergebung der Sünden. Seit er aus dem Grab auferstanden ist, gibt es die Hoffnung auf die Auferstehung. Diese Freude steht im Mittelpunkt unserer Gemeindearbeit.

Auf der Seite Predigt-Archiv finden Sie Aufnahmen von Predigten. Wer virtuell bei unseren Gottesdiensten und Bibelarbeiten dabei sein möchte, kann dies per Skype tun.
Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest

Ihr Pastor J. Schröter


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