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Brüder in Not 2011      
Am 11. März 2011 wurde der Meeresboden vor der japanischen Stadt Sendai durch ein gewaltiges Erdbeben erschüttert. Sendai liegt im Norden der japanischen Hauptinsel und hatte vor der Katastrophe eine Million Einwohner. Das Beben mit der Stärke 8,9 gilt als das schwerste in der Geschichte Japans. Die Stadt und ihre Umgebung wurden durch eine über 10 m hohe Flutwelle (Tsunami) überrollt, die alles unter sich begrub. Am Ende waren fast 700 Todesopfer und 180 Vermisste zu beklagen. Eine halbe Million Einwohner wurden obdachlos. Hilfsorganisationen aus aller Welt sorgten für die nötige Soforthilfe. Die Betroffenen konnten in Turnhallen, Kinosälen oder Schulen untergebracht werden. Ein später Wintereinbruch machte ihnen zusätzlich zu schaffen.
Hinzu kam die Katastrophe um das Kernkraftwerk Fukushima, das durch das Erdbeben schwer beschädigt wurde. Es liegt ca. 150 km nördlich von Tokio. Wegen austretender Radioaktivität musste eine Schutzzone im Umkreis von 30 km um das Kraftwerk von den Bewohnern geräumt werden. Davon ist bei uns in Fernsehen und Presse reichlich berichtet worden.
15_binot2011.jpgJapaner, mit denen man spricht, bedauern, dass in Europa fast nur über das Reaktorunglück informiert wurde, während die Not der Erbebenopfer eher in Vergessenheit geriet. Es wird Jahre dauern, bis die Städte und Dörfer wieder aufgebaut sind. Viele Obdachlose leben immer noch in Notunterkünften. Deshalb ist nach der ersten weltweiten Welle der Hilfsbereitschaft jetzt weitere Unterstützung nötig.
Auch aus diesem Grund hat unser Synodalrat beschlossen, die diesjährige Sammlung „Brüder in Not“ nach Japan zu geben. Wir haben dort eine Schwesterkirche, die mit uns in der Konfessionellen Ev.-Luth. Konferenz (KELK) verbunden ist. Zur Evangelisch-lutherischen Christenkirche Japans gehören 450 Glieder. Sie werden in vier Gemeinden von japanischen Pastoren betreut. Die Gemeinden liegen alle im Großraum Tokio. So blieben die Wohnungen und Gemeinderäume der japanischen Lutheraner vor Schäden bewahrt. Es gibt aber auch Predigtplätze und einzelne Gemeindeglieder, die im Norden Japans wohnen. Die Schwesterkirche bemüht sich, dort zu helfen, wo es geht. Wir können sie dabei durch unsere Weihnachtskollekte unterstützen.
Unsere japanischen Brüder und Schwestern möchten mit ihrer Hilfe auch auf ihren Glauben aufmerksam machen. Die meisten Japaner sind Shintoisten oder Buddhisten. Sie versuchen, durch Opfer und Reinigungsrituale die Götter und Ahnen gnädig zu stimmen. Als Christen wissen wir, dass dies nicht gelingen kann. In der Bibel zeigt uns Gott, dass er sich selbst für uns in Jesus geopfert hat, damit wir ewig gerettet werden können.
Wir sollten unsere Brüder und Schwestern in Japan bei ihrer Arbeit und ihren Hilfsaktionen unterstützen. Der Herr öffne uns zu Weihnachten wieder Herzen und Hände für diese Kollekte.



Spendenkonto      
BRÜDER IN NOT 2011
Das Weihnachtsspendenprojekt der Ev.-Luth. Freikirche
Sie können Spenden:
  • mit der Weihnachtskollekte in einer Gemeinde der Ev.-Luth. Freikirche
  • mit einer Überweisung auf folgendes Konto:

Evangelisch-Lutherische Freikirche
Konto-Nr.: 2 254 000 643
Sparkasse Zwickau – BLZ: 870 550 00
Kennwort: „Brüder in Not 2011“

Für eine Spendenbescheinigung bräuchten wir bitte Ihre Anschrift.

Im Namen der Glaubensgeschwister in Albanien danken wir Ihnen für Ihre Hilfe.
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