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Herzlich willkommen auf den Seiten der Diasporaarbeit in Süddeutschland
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„No God“ – es geht auch ohne Gott! So soll es ein Werftarbeiter an den Schiffsrumpf der Titanic geschmiert haben, genau an die Stelle, an der sie dann den Eisberg rammte und sank. Vor hundert Jahren ging es noch darum, ein Ziel jenseits des Atlantik zu erreichen und das in kürzester Zeit. Ein Jahrhundert später mietet sich keiner mehr tagelang auf einem Schiff ein, um nach New York zu reisen, sonder steigt schon nach Stunden wieder aus dem Flugzeug. Trotzdem hat man den Bau von schwimmenden Luxustempeln zur Perfektion gebracht. Sie bieten das Vergnügen, den Genuss für alle Sinne gerade in die lebensfeindliche Welt der hohen See zu tragen. Der Weg ist das Ziel. Ob die Reise mit oder ohne Gott verläuft, diese Frage scheint sich nicht mehr zu stellen. Bis die Illusion vom grenzenlosen Vergnügen einfach umkippt - wie neulich vor der italienischen Küste geschehen. Die Leichtigkeit der Urlaubsstimmung hatte dem Kapitän die Urteilskraft geraubt. Es geht nicht ohne Gott – auch heute nicht. Wer kein Ziel mehr vor Augen hat, wer seinen Kurs von Genuss und Verschwendung bestimmen lässt, dessen Leben bekommt Schlagseite. Nur unser Schöpfer kann Ziel und Richtung zeigen. Überlassen wir ihm das Ruder unseres Schiffes. Dann führt er uns auf sicherem Kurs vorbei an den Klippen der Zeit. Er stellt uns in seinen Dienst. Wir können ihm danken und mitarbeiten an seinem großen Werk, diese Welt noch zu erhalten, bis die Zahl erfüllt ist von denen, die er für die ewige Freude berufen hat. Die Bilder von dem gekenterten Kreuzfahrtschiff regen an, mit dem Psalmsänger zu beten: „Weise mir, HERR, deinen Weg, daß ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, daß ich deinen Namen fürchte.“ (Ps 86, 11)
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Aus der Gemeinde
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„Das alte Jahr geht still zu Ende …“ so heißt es in einem Choral. Das war vor der Erfindung der Silvesterraketen. Trotz Böller und Feuerwerk kann gelten, was dieser Choral weiter singt: „so sei auch still mein Herz, in Gottes treue Hände leg ich nun Freud und Schmerz.“ Wir können in diesen Stunden ruhig werden und Gott alles bringen, was im Blick auf das vergangene Jahr unser Herz bewegt. Es gibt viel Grund zu danken für Gottes Segen und Schutz. Vertrauen wir darauf, dass manche schwierige Situation und schwere Tage auch aus Gottes Hand kamen – auch wenn wir nicht sofort verstehen konnten, wozu es gut war. Das neue Jahr können wir mit dem Gebet beginnen, mit dem der Choral endet: „Hilf du uns durch die Zeiten und mache fest das Herz, geh selber uns zur Seiten und führ uns heimatwärs.“ Auf der Seite Predigt-Archiv finden Sie Aufnahmen von Predigten. Wer virtuell bei unseren Gottesdiensten und Bibelarbeiten dabei sein möchte, kann dies per Skype tun. Im
neuen Jahr soll Sie Gottes Schutz und Segen begleiten. Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Jahr 2012
Ihr Pastor J. Schröter
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Impressum
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Verantwortlich für die Webseiten der Paulusgemeinde der Evangelisch-Lutherischen Freikirche: Pastor Jonas Schröter, Lindenhofstr. 1, D-88145 Schwarzenberg (bei Wangen im Allgäu), Telefon: ( 49.(0)7522) 913 340, e-Mail über Formular möglich.
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