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/ 4.7 / 4.8
Anhang 4.7
7. Mormonen
Sie lehren im Gegensatz zur Heiligen Schrift:
- dass
es über die Heilige Schrift hinaus noch zum Heil nötige Offenbarungen
Gottes gibt, wie zum Beispiel das Buch Mormon (gegen Offb 22,18; Lk
16,27-29; Gal 1,8; Hebr 1,1f);
- dass
jeder Mensch die Fähigkeit hat, durch Fortschritt ein „Gott“ zu werden
(gegen Joh 17,3);
- dass
es keine Erbsünde gibt, für die ein Mensch von Gott bestraft wird (gegen Röm
5,18; vgl. Frage 87);
- dass
der Heilige Geist nicht die dritte Person der Dreieinigkeit ist, sondern nur
ein Bild für die Allgegenwart und das Allwissen Gottes (vgl. Frage 160);
- dass
auch im neuen Bund das aaronitische Priestertum weiterbesteht und Jesus
Christus deshalb nicht der einzige Mittler zwischen Gott und Menschen ist
(gegen 1Tim 2,5; Hebr 12,24);
- dass
Jesus Christus nach seinem Wirken in Palästina noch einmal in Amerika als
Mensch erschienen ist (gegen Apg 1,11; Hebr 1,1f);
- dass
die auf Erden geschlossenen Ehen auch im Himmel weiterbestehen (gegen Mt
22,30);
- dass
die heilige Taufe auch für längst Verstorbene noch nachgeholt werden kann
und muss (gegen Mk 16,16; Lk 23,43; Hebr 9,27);
- dass
beim heiligen Abendmahl Brot und Wasser als Elemente verwendet werden können
(gegen Mt 26,29 u. a.);
- dass
das Abendmahl nur an Christi Tod erinnert und nicht der Vergebung der Sünden
dient (gegen Mt 26,26-28; vgl. Frage 297).