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                                                                              4.0 / 4.1 / 4.2 / 4.3 / 4.4 / 4.5 / 4.6 / 4.7 / 4.8


Anhang 4.2

2. Reformierte Kirchen

Sie lehren im Gegensatz zur Heiligen Schrift:

  1. dass Christus in bezug auf seine menschliche Natur nicht allmächtig, allgegenwärtig und allwissend ist (gegen Mt 28,18-20);

  2. dass im heiligen Abendmahl Christi Leib und Blut nicht wahrhaftig unter Brot und Wein gegenwärtig ist; dass daher mit dem Mund nur Brot und Wein gegessen und getrunken wird, Christi Leib und Blut dagegen lediglich durch den Glauben geistlich empfangen wird (gegen 1 Kor 10,16; 1 Kor 11,27);

  3. dass durch die heilige Taufe die Vergebung der Sünden und die Wiedergeburt nur zeichenhaft abgebildet und versprochen werden, aber nicht tatsächlich geschehen (gegen Apg 2,38; 22,16; Joh 3,5);

  4. dass das Evangelium der Beseitigung aller sozialen Nöte und zur Herstellung des Weltfriedens dienen soll; dass die Kirche deshalb nicht nur Gottes Wort zu verkündigen hat, sondern auch politische und soziale Programme aufstellen und durchführen soll (vgl. die lutherische Zweireichelehre und die Fragen 218 und 219);

  5. außerdem lehren reformierte Kirchen und Gruppen kalvinistischer Prägung: dass Gott von Ewigkeit her einen Teil der Menschen zum Glauben und zur Seligkeit bestimmt hat, den größeren Teil aber zum Unglauben und zur Verdammnis (sog. doppelte Vorherbestimmung; gegen 1 Tim 2,4; Apg 17,30).

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