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Das neunte Gebot

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

Was heißt das?

Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unserm Nächsten nicht mit List nach seinem Erbe oder Hause trachten, noch mit einem Anschein von Recht an uns bringen, sondern ihm dasselbe zu behalten förderlich und dienlich sein.

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69.       Was ist in diesem Gebot verboten?

Wir sollen nicht mit List oder einem Anschein von Recht versuchen, das Erbe oder Eigentum unseres Nächsten an uns zu bringen. Vgl. 7. Gebot!

(160)   Jes 5,8: Weh denen, die ein Haus zum andern bringen und einen Acker an den andern rücken, bis kein Raum mehr da ist und sie allein das Land besitzen!

(161)   1Tim 6,6-10*: Die Frömmigkeit aber ist ein großer Gewinn für den, der sich genügen lässt. Denn wir haben nichts in die Welt gebracht; darum werden wir auch nichts hinausbringen. Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben, so wollen wir uns daran genügen lassen. Denn die reich werden wollen, die fallen in Versuchung und Verstrickung und in viele törichte und schädliche Begierden, welche die Menschen versinken lassen in Verderben und Verdammnis. Denn Habsucht isst eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet, und se sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen.

(BG)    1Kön 21,1-19 Naboths Weinberg

70.       Was ist in diesem Gebot geboten?

Wir sollen unserm Nächsten behilflich sein, damit er sein Erbe oder Eigentum nicht verliert, sondern behält.

(162)   Phil 2,4: Ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.

(163)   Gal  5,13: Durch die Liebe diene einer dem andern.