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Die erste Tafel (1.-3.Gebot)

Das erste Gebot

Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.

Was heißt das?

Wir sollen Gott über alle Dinge fürchten, lieben und vertrauen.

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14.     Was ist im ersten Gebot verboten?

Verboten ist jeder Götzendienst:

  1. sei es, dass man etwas von Gott oder Menschen Geschaffenes wirklich für Gott hält und anbetet (= grober Götzendienst),

  2. oder dass man irgend etwas oder irgend jemanden mehr fürchtet, liebt oder ihm vertraut als Gott (= feiner Götzendienst).

(15)   Jesaja 42,8: Ich bin der Herr, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Götzen.

(16)   Matthäus 4,10: Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.

(17)   Psalm 115,3+4: Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will. Ihre Götzen aber sind Silber und Gold, von Menschenhänden gemacht.

(18)   Matthäus 10,28: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle (d.h. Gott fürchten und nicht Menschen).  Vgl. Hebräer 10,31!

(19)   Matthäus 10,37: Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.

(20)   Sprüche 3,5: Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand.

(21)   Jeremia 17,5: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verlässt und hält Fleisch für seinen Arm und weicht mit seinem Herzen vom Herrn.

(22)   Epheser 5,5*: Denn das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger - das ist ein Götzendiener - ein Erbteil hat im Reich Christi und Gottes.

(23)   Philipper 3,19: Ihre Ehre ist in ihrer Schande; sie sind irdisch gesinnt (d. h. sie halten für Ehre, was Schande ist).

(24)   Psalm 14,1: Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.« Sie taugen nichts; ihr Treiben ist ein Gräuel.

(25)   Johannes 5,23: Alle sollen den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

(BG)   2Mose 32 Das goldene Kalb

           1Könige 18,17-21 Elia und der Götzendienst

           Matthäus 19,16-26 Der reiche Jüngling

           Lukas 16,19-31 Der reiche Mann und der arme Lazarus

15.     Was ist im ersten Gebot geboten?

Wir sollen Gott über alle Dinge fürchten, lieben und vertrauen.

Ehrfurcht:

(26)   1Mose 17,1: Ich bin der allmächtige Gott; wandle vor mir und sei fromm.

(27)   Psalm 33,8: Alle Welt fürchte den Herrn, und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnet.

(28)   1Mose 39,9: Wie sollte ich denn nun ein solch großes Übel tun und gegen Gott sündigen?

Liebe:

(29)   Matthäus 22,37: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.

(30)   Psalm 73,23-26: Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.

Vertrauen:

(31)   Psalm 42,12: Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

(32)   Psalm 37,5: Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen.

(33)   Psalm 118,8: Es ist gut, auf den Herrn vertrauen und nicht sich verlassen auf Menschen.

(BG)   1 Mose 22 Isaaks Opferung

           1 Mose 39,7-18  Joseph gegenüber Potiphars Frau

           4 Mose 14,6-9 Josua und Kaleb als Kundschafter

           1Samuel 17,37 David und Goliath

           Daniel 3 Die drei Männer im Feuerofen

           Daniel 6 Daniel in der Löwengrube

16.     Warum fehlt in unserem Katechismus das Bilderverbot (2Mose 20,4f)?

  1. Das Bilderverbot ist nur eine besondere Auslegung des ersten Gebotes. Es schließt sich unmittelbar an das erste Gebot an und bringt demgegenüber nichts neues.

  2. Es verbietet:

  1. Es verbietet aber nicht: