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Das erste Gebot
Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere
Götter haben neben mir. Was heißt das? Wir sollen Gott über alle Dinge fürchten, lieben und
vertrauen. [zurück zu: Frage
17] 14.
Was ist
im ersten Gebot verboten? Verboten ist jeder Götzendienst: sei es,
dass man etwas von Gott oder Menschen Geschaffenes wirklich für Gott hält und
anbetet (= grober Götzendienst), oder
dass man irgend etwas oder irgend jemanden mehr fürchtet, liebt oder ihm
vertraut als Gott (= feiner Götzendienst). (15) Jesaja 42,8: Ich bin der Herr, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem
andern geben noch meinen Ruhm den Götzen. (16)
Matthäus
4,10: Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen. (17)
Psalm
115,3+4: Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will. Ihre Götzen
aber sind Silber und Gold, von Menschenhänden gemacht. (18)
Matthäus
10,28: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht
töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele
verderben kann in der Hölle (d.h. Gott fürchten und nicht Menschen). Vgl. Hebräer 10,31! (19)
Matthäus
10,37: Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und
wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. (20)
Sprüche
3,5: Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf
deinen Verstand. (21)
Jeremia
17,5: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verlässt und hält Fleisch
für seinen Arm und weicht mit seinem Herzen vom Herrn. (22)
Epheser
5,5*: Denn das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger
- das ist ein Götzendiener - ein Erbteil hat im Reich Christi und Gottes. (23)
Philipper
3,19: Ihre Ehre ist in ihrer Schande; sie sind irdisch gesinnt (d. h. sie
halten für Ehre, was Schande ist). (24)
Psalm
14,1: Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.« Sie taugen
nichts; ihr Treiben ist ein Gräuel. (25)
Johannes
5,23: Alle sollen den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht
ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. (BG)
2Mose 32
Das goldene Kalb
1Könige
18,17-21 Elia und der Götzendienst
Matthäus
19,16-26 Der reiche Jüngling
Lukas
16,19-31 Der reiche Mann und der arme Lazarus 15.
Was ist
im ersten Gebot geboten? Wir sollen Gott über alle Dinge fürchten, lieben
und vertrauen. Ehrfurcht: (26)
1Mose
17,1: Ich bin der allmächtige Gott; wandle vor mir und sei fromm. (27)
Psalm
33,8: Alle Welt fürchte den Herrn, und vor ihm scheue sich alles, was auf dem
Erdboden wohnet. (28)
1Mose
39,9: Wie sollte ich denn nun ein solch großes Übel tun und gegen Gott sündigen? Liebe: (29)
Matthäus
22,37: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer
Seele und von ganzem Gemüt. (30)
Psalm
73,23-26: Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner
rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren
an. Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir
gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines
Herzens Trost und mein Teil. Vertrauen: (31)
Psalm
42,12: Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf
Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein
Gott ist. (32)
Psalm
37,5: Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen. (33)
Psalm
118,8: Es ist gut, auf den Herrn vertrauen und nicht sich verlassen auf
Menschen. (BG) 1 Mose 22
Isaaks Opferung
1
Mose 39,7-18 Joseph gegenüber Potiphars
Frau
4
Mose 14,6-9 Josua und Kaleb als Kundschafter
1Samuel
17,37 David und Goliath
Daniel
3 Die drei Männer im Feuerofen
Daniel
6 Daniel in der Löwengrube 16.
Warum
fehlt in unserem Katechismus das Bilderverbot (2Mose 20,4f)? Das
Bilderverbot ist nur eine besondere Auslegung des ersten Gebotes. Es schließt
sich unmittelbar an das erste Gebot an und bringt demgegenüber nichts
neues. Es verbietet: Gott in selbstgewählten Bildern aus der Natur
darzustellen, Bilder wie Gott zu verehren oder abergläubisch zu benutzen (z.B. ein Kreuz als
Talisman). Es
verbietet aber nicht: die Bilder darzustellen, durch die Gott selbst in
der Bibel sein Wesen offenbart hat, Christus darzustellen, in dem Gott sichtbare
Gestalt angenommen hat,
solche Bilder zu gebrauchen, die an Gottes Wort und Offenbarung erinnern (z.B. Kruzifix, Krippe).